reflections

Über

Und ich.. ich werde mich daran erinnern, wie hilflos ich war.. und daran, wie ich mir meine Lunge aus dem Hals schrie.. bis ich völlig heiser war. Ich hoffe und bete, das jemand kommt und mich befreit.. aber niemand kommt. Und dann kommt dieser unsagbare Schmerz. Und ich spüre wie mein bewusstsein schwindet, aber bevor es so ist frage ich mich ob ich gerade sterbe. Und ein Teil von mir wünscht es sich.. Und das alles.. das alles muss ich jeden Tag ertragen! Denkst du wirklich, dass ich das ertragen kann? 
Ich brauche einfach nur Zeit. Das ist alles, ich brauche einfach Zeit, um mich wieder in den Griff zu bekommen. 
Werde doch endlich erwachsen, und bitte anderen Menschen dir zu helfen! Du musst den die dich lieben gegenüber, eingestehen, dass du so nicht weiter kannst.
 
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Du suchst die Engel, doch du weißt genau, es gibt sie nicht. Du fühlst dich leer, weil du weißt, dass du nicht glücklich wirst. Hast keine Kraft, denn der Teufel hat sie dir genommen. Und egal was du auch machst - Liebe wirst du nie bekommen. Dein Herz es bricht, denn du spürst so oft die Schmerzen. Und egal, was du auch machst - guck, dein Leben liegt in Scherben!
Es ist Nacht und du bist wieder unterwegs. Fühlst dich mies in deiner Haut, weil du mit dir den Kummer trägst. Das war so niemals geplant, und du erinnerst dich daran, wie es früher einmal war, du hättest das niemals geahnt. Das du leidest, jeden Tag, und diese Selbstmord gedanken hast. So oft wurdest du verletzt - klar nun bist du misstrauisch. Alles eine Lüge? Kein Plan - doch man sieht, du bist traurig. Wenn du schläfst träumst du leider nur was schlechtes. Und wenn man mit dir redet nimmst du es regungslos zur Kenntnis. Du hast Jahr für Jahr gekämpft und dabei alles verloren! Du fühlst dich kalt als wär dein Herz schon vor Jahren erfrohren. Es ist ein Teufelskreis aus dem du nicht mehr rauskommst. Will man dir helfen - siehst du es nicht und das nur aus Trotz! Du suchst denn Sinn und deinen Ausweg um jetzt zu verschwinden. Doch du bist nicht in der Lage diesen Weg endlich zu finden. 
Du bist müde und willst einfach nurnoch schlafen, alles um dich herum vergessen ohne Sorgen dann aufwachen. Der Himmel - er ist hellblau und die Sonne schenkt dir wärme. So hast du es in deinem Kopf genau wie in der Nacht die Sterne. Doch der Nebel ist zu dicht, du siehst nichtmal mehr die Menschen. Alles was du siehst ist grau und dafür lohnt es nicht zu kämpfen. Also hast du doch schon aufgegeben; dein Leben auszuleben. Du willst so nicht mehr, willst am liebsten schnell den Aufzug nehmen. Als verlorene Seele lebt es sich nicht gut, ohne Liebe, ohne Kraft, ohne Hoffnung oder Mut. Kannst du es spüren? Irgendwie hört der regen nicht auf. Jeder Regentropfen schmerzt, doch den Schmerz nimmst du auf. Schaust du in den Spiegel siehst du nur ein kaltes Gesicht, einen traurigen Blick, der sagt; alleine schaffe ich das nicht! Der sich wünscht, dass er niemals geboren wäre. Du wärst gerne frei doch bleibst gefangen in hoffnungsloser Leere..

aus: Berlin
 


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Blog

Die drei Phasen der Einsamkeit

1. Die momentane, vorübergehende Einsamkeit
Die Einsamkeitsgefühle dauern nur kurze Zeit und sind eine Reaktion auf äußere Umstände wie beispielsweise einen Umzug, einen Krankenhausaufenthalt, Arbeitslosigkeit, den Auszug der Kinder.

Ausgelöst durch diese Ereignisse können wir von dem Kontakt mit anderen uns vertrauten Menschen abgeschnitten sein.

Diese Phase der Einsamkeit ist nicht schädlich, sondern kann hilfreich sein, um uns an neue Umstände anzupassen. Sie deutet eine Veränderung in unserem Leben an.

2. Der langsame Rückzug
Die Einsamkeit beginnt, unser Dauerbegleiter zu sein. Unsere Fähigkeiten, Kontakt aufzunehmen und uns mit anderen Menschen zu unterhalten, nehmen langsam ab. Wir verlernen zu lächeln und über Alltäglichkeiten zu reden.

3. Die chronische Einsamkeit
Die Einsamkeitsgefühle dauern Monate oder gar Jahre. Wir versteinern. Unsere Fähigkeiten, Kontakt aufzunehmen und Beziehungen aufrechtzuerhalten, für andere attraktiv zu sein, Anerkennung anzunehmen und zu geben, sind verschwunden.

Unsere Mitmenschen wissen nichts mehr mit uns anzufangen.

Wir fühlen uns abgelehnt, überflüssig und unattraktiv und verlieren immer mehr das Vertrauen in unsere Fähigkeiten.

Wir ziehen uns zurück oder werden anderen gegenüber immer "giftiger" und gereizter. Wir sind im Gefängnis der Einsamkeit und Isolation gefangen.

7.4.14 10:10, kommentieren

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Kennst du das Gefühl? wenn das Spiegelbild dein Feind ist?

Kennst du das Gefühl..?

Kennst du das Gefühl, wenn du einsam bist? Kennst du das Gefühl, wenn du nicht allein sein willst? Und du denkst, diese Welt, sie ist gegen dich. Vom Bösen infiziert - du suchst ein Gegengift. Wenn du kämpft, jeden gottverdammten Tag! Und jeden gottverdammten Tag, zieht dich runter so wie Stahl und jeder Blick in deinen Augen, durch das Spiegelbild, macht dir klar wie leer du bist, obwohl du nicht mal vieles willst. Und die Tränen dekorieren dein Gesicht. Deine Sicht ist durch die Tränen so verwischt. Dir ist kalt, weil dir wärme fehlt. Dir fehlt Halt. Du fühlst dich sehr gequält und dein Herz, wurde so oft schon gebrochen. Leiden, tust du ununterbrochen! Ja ich weiß, was in deinen Kopf hier vorgeht. Du hast nichts zu sagen, weil dir jedes Wort fehlt.
Kennst du das Gefühl, wenn dein Spiegelbild dein Feind ist? Du tust alles was du kannst, doch es reicht nicht. Kennst du das Gefühl, weißt du was ich mein? Wenn die Welt so bunt ist, doch für dich nur grau erscheint.
Und jeden Tag, vor Dienstbeginn, stehst du vor deinem Spiegel und sagst, du kriegst es hin! Weil du immer, an dich geglaubt hast. Auch, wenn man dir dein Herz geraubt hat.
Und so geht es mir jeden Tag. Jeden Tag, beginnt ein neuer Kampf - gegen mich selbst.

2 Kommentare 7.4.14 09:26, kommentieren



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